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MIPO®

Category: MIPO® Produkte
Erstellt am Mittwoch, 23. April 2014 06:21

Die Alternative für reines MoS2 (Molybdändisulfid)

MIPO - Die Alternative für reines MoS2

MIPO® sind Mischpulver (Mixed Powder), die speziell als Additiv für Reibbeläge, Schmierfette, Schmierpasten, Suspensionen sowie selbstschmierende Kunststoffe eingesetzt werden. Ihre Aufgabe ist, das Auftreten störender Begleiterscheinungen (wie z.B. Fading, Rubbeln, Geräuschentwicklung)  beim Einsatz des Endproduktes zu unterbinden und generell dessen tribologische  Eigenschaften zu verbessern. MIPOs  variieren in der Zusammensetzung je nach  Anwendungsfall und der von unserem Kunden  eingesetzten  Grundrezeptur.

Kaltschmieden mit MIPO®

 

Schmierstoffe und besonders feste Schmierstoffe (MIPO’s, MoS2 u.a.) kommen beim Kaltschmieden zum Einsatz.

Sie dienen als Trennmittel, welches ein Kaltverschweißen verhindern soll. So dass sich die Teile nach dem Schmiedevorgang schnell aus den Formen lösen lassen.  Keine der bekannten Seifen sind in der Lage, diese entstehenden Druckkräfte aufzunehmen. Aus diesem Grunde wird oftmals Molybdendisulfid- Pulver (MoS2) für diese Anwendungen eingesetzt.

Der Nachteil des MoS2: Molybdendisulfid ist ein natürliches Produkt, der Abbau in Bergwerken und die begrenzte Verfügbarket  auf dem Weltmarkt sind u.a. Preis- und Verfügbarkeitsentscheidendend. Aus diesen Gründen hat die ECCO  Group alternative Produkte entwickelt, die sich bereits seit Jahren erfolgreich in der Industrie bewährt haben. 

Die MIPO® Serie.

Das Kaltschmieden verursacht hohe Presskräfte, die während des Verformungsprozesses auf das Werkstück und auf den Schmiedehammer / Werkzeuge einwirken. Beim Kaltschmieden wird z.Bsp. ein Aluminiumbolzen (oder ander Metalle) bei Raumtemperatur zur gewünschten Form plastisch verformt. Um die Endform zu erreichen, sind mehrere Schritte erforderlich und ein Zwischen-Weichglühen ist oft notwendig. Normalerweise sind kaltgeschmiedete Formen nicht so komplex wie die, die durch Warmschmieden hergestellt werden. In den meisten Fällen entsteht keinen Grat, aber das verformte Material hat Platz zum Fließen außerhalb des Hohlraums der Matrize.

Fast 90% der durch Kaltschmieden hergestellten Teile beziehen sich auf Teile für die Automobilindustrie im Gewichtsbereich von 0,05 bis 15 Kg. Kalt zu schmiedende Teile müssen zuerst phosphatiert oder durch Sandstrahlen aufgerauht werden, damit die Festschmierstoffkombination besser auf den Flächen haften bleibt. Die Puderbeschichtung erfolgt im Trommelverfahren, durch das die Teile beschichtet werden, außerdem wird der Stahltrommel zu einem bestimmten Prozentsatz etwas Puder hinzugegeben.

Die Trommel läuft ca. 10 – 15 Minuten, wodurch eine gleichmäßige Verteilung des Puders auf den Teilen gewährleistet ist. Während des Trommelns beginnt das Festschmierstoffpulver auf den Flächen dieser Teile zu haften. Nach Abschluß der Beschichtung können die Teile ohne weiteren Zusatz von Schmierstoffen kalt geschmiedet werden.

Das beste Beispiel für den Gebrauch von Molybdendisulfid- Pulver (MoS2) im Trommelprozess ist die Beschichtung von Geschoßhülsen. Dadurch reduziert sich die Reibung und folglich auch der Verschleiß im Rohrlauf von Schusswaffen.

 

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